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07.05.

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Strategiemeetings: warum einmal pro Jahr eine Auszeit Sinn macht

In dieser Woche bin ich Gastblogger bei best-practice-business und werde im best-practice-Blog einige Gastartikel zum Thema Strategie und Unternehmensführung veröffentlichen. Meinen ersten Artikel habe ich bereits verfasst. Den ersten Teil lest ihr bei best-practice, der zweite Teil folgt an dieser Stelle. Strategiemeetings: warum einmal pro Jahr eine Auszeit Sinn macht (zweiter Teil)Nach einem Mittagessen (das ist spätestens jetzt notwendig) und einem gemeinsamen Spaziergang beginnt ihr den zweiten Teil. Analysiert gemeinsam die SWOT-Analyse und sucht diejenigen Stärken, die Euch ausmachen und die Euch zugleich den größten Wettbewerbsvorteil versprechen. Danach analysiert ihr die Chancen des Marktes und versucht, die beiden Ergebnisse zu kombinieren. Wichtig ist hierbei, nicht auf den aktuellen Status zu sehen sondern auch unkonventionelle Ergebnisse zuzulassen. Am Ende dieses Blocks steht wieder die Priorisierung. Nach einer kleinen Kaffeepause folgt die punktierte Formulierung dessen, was ihr erarbeitet habt. Versucht das, was als mögliche Strategie im Raum schwebt, in einem Satz zu formulieren (ein Mission Statement). Das kann wieder in Gruppenarbeit erfolgen oder gemeinsam in der Gruppe. Gegen Ende des Workshops müsst ihr die nächsten Schritte planen, um den Geist des Workshops wieder zurück in Euer operatives Geschäft zu tragen. Wenn ihr Ziele formulieren konntet, die alle Beteiligten teilen, könnt ihr Umsetzungsaufgaben auf Arbeitsgruppen verteilen. Sollten die Ziele noch nicht klar sein, könnt ihr Zahlen, Analysen, Wettbewerbsbeobachtungen etc. aufbereiten lassen, um die Zielfindung fortzusetzen.

Aus meiner Erfahrung resultieren aus einem Strategieworkshop mehrere Vorteile:
1. Oftmals verstecktes Know How oder nicht geäußerte Ideen des Teams werden offensichtlich.
2. Die Workshopatmosphäre fördert kreative Lösungsansätze
3. Das Team versteht besser, welche Bedeutung Strategie hat.
4. Das Team hat die Möglichkeit, die Strategie zu beeinflussen.
5. Die Beteiligten finden durch die Auszeit ausreichend Zeit und Ruhe, um über das wichtige Thema Strategie nachzudenken.
6. Die Ergebnisse sind eine wertvolle Basis für die anschließende Strategiedefinition durch die Geschäftsführung.
7. Die Ergebnisse helfen im Tagesgeschäft, operative Entscheidungen schneller zu treffen.

Trotz aller Vorteile gibt es aber auch einige „Gefahren“, deren man sich vor der Ausrichtung des Workshops bewusst sein muss. Die wichtigsten sind das Abgleiten in operative Themen, das endlose Diskutieren einzelner Themen, das Verwechseln von Strategieworkshop mit Marketingworkshop, die Übermacht des Managements bei der Meinungsfindung und eine unkonzentrierte Atmosphäre. Ein externer Berater kann als Moderator fungieren und darauf achten, dass der Workshop nicht abgleitet.

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